Hufgeschichten



Deformierter Kronrand, baut sich wieder auf

Hufe sind flexible Gebilde, welche sich auf Eisen genagelt nicht optimal entwickeln können. Dieser Huf war jahrelang Beschlagen, die Schäden sind klar zu sehen. Heute gibt es tolle Alternativbeschläge zu Eisen, falls das Barhuflaufen aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein sollte, lohnt es sich, diese Kennenzulernen. Diese ältere Dame darf nun Barhuf unterwegs sein. 

Ein Huf erholt sich von einer zu invasiven Bearbeitungsweise, die Sohle ist nur noch einige Millimeter dünn... So wie auf dem oberen Bild, sollte ein Huf nach der Bearbeitung NICHT aussehen. Weniger ist oft mehr. Hier ist unser Ziel, mehr Huf... Sohlen dicke und Weichteilgewebe aufbauen. 

Ein Pferd sollte grundsätzlich nach der Bearbeitung besser oder gleich gut laufen wie zuvor...

Sanfte Bearbeitung, mit gezielten Impulsen. 

Was braucht ein Huf, um funktional und bequem zu sein. Das ist die Frage, welche mich beim Analysieren des Hufes begleitet. Es bringt dem Pferd nichts wunderschön bearbeitete Hufe zu haben, wenn es anschliessend nicht bequem darauf laufen kann.

 

"So viel wie nötig, so wenig wie möglich."

Ist einer meiner Leitsätze. 

Eine sanfte Umstellung für den Pferdemann. Nun wird sich der Huf mit sanften Impulsen weiter aufbauen. 

Eine Erstbearbeitung

Vor der Bearbeitung ist am Kronsaum ein leichter "Lymphstau" zu erkennen. 30 Minuten später, nach einer sehr sanften Bearbeitung, mit feinen Impulsen. Sieht der Kronsaum bereits völlig anders aus.

Veränderung muss nicht laut, wild, spannend und extrem sein. Hier war sie ruhig, unspektakulär und sanft. 

Eine sanfte Erstbearbeitung. Vorher und Nachher. 

Wenn Hufe die Möglichkeit erhalten sich aufzubauen, wird Unmögliches möglich. Diese Omi konnte ihre Hufe bereits ganz eindrücklich verändern. Sanfte, regelmässige Impulse und kein Zurechtschneiden. 

Huf im Aufbau. Hier dreht sich alles um Material Aufbau. Haltungsoptimierung mit mehr Bewegung und angepasste Hufpflege, brachten die gewünschte Veränderung. 

Huf erholt sich von invasiver Bearbeitung. 

Weichteilgewebe bereits etwas aufgebaut, Trachtenröhrchen richten sich Schritt für Schritt auf. Zehen Länge und Zehenwand werden sich in den nächsten Monaten auch noch weiter regenerieren. So wie auf Bild 1 sieht kein gesunder Huf aus, auch nicht während einer Korrekturphase. 

Sohlengewölbe wächst und muss nicht geschnitten werden. 3 Monate im Prozess und der Huf arbeitet, wenn wir ihn lassen. 

Entwicklung einer Selbstrasplerin im Coaching. Hornröhrchen richten sich auf, Zehe zieht sich zurück, Zehenwand streckt sich, Weichteilgewebe baut auf und das, wichtigste, kein schmerzhaftes, fühligen laufen mehr, nach der Bearbeitung. 


6 Monate Hufe Aufbauen nicht Zurechtschneiden

Hufe regenerieren sich von innen nach aussen. Wir müssen dem Huf ermöglichen, sich physiologisch zu nutzen, um sich dann entsprechen Aufzubauen. Wir können keine Huf "gesund" Schnitzen. Wir dürfen uns auf einen Prozess einlassen. 

6 Monate Hufe Aufbauen nicht Zurechtschneiden. 

Mehr Balance für den Pferdemann. Wenn Hornröhrchen sich aufrichten. Dritte Bearbeitung. 

Von einer invasiven Bearbeitungsweise, zu Hufe Aufbauen nicht Zurechtschneiden.